Mit „Prolog“ öffnet Rocksänger ÖTTE den Vorhang für ein neues Kapitel zwischen Rockenergie, Melancholie und Bühnenmagie. Der aus Neuss stammende Musiker meldet sich mit seiner neuen EP „Prolog“ eindrucksvoll zurück und eröffnet damit nicht einfach nur einen weiteren Abschnitt seiner musikalischen Laufbahn, sondern liefert zugleich den ersten intensiven Vorgeschmack auf sein kommendes Album „Rockin`Clown“, das im dritten Quartal 2026 über NRT Records erscheinen wird. Auf diesen vier Songs verbindet ÖTTE seine gewachsene Bühnenerfahrung mit neuer Energie, persönlicher Tiefe und jenem unverkennbaren Gefühl für große Momente zwischen Licht und Schatten.
Mit „Prolong“ präsentiert ÖTTE vier Songs, die wie die ersten Szenen eines größeren Werkes funktionieren. Ein Prolog ist nicht ein Schlusspunkt, sondern der Moment, in dem Figuren, Konflikte und Stimmungen erstmals sichtbar werden. Genau so öffnet diese EP die Tür zu „Rockin`Clown“ und zeigt, wohin die Reise geht: mit deutlichen Einflüssen aus Art-Rock, Heavy-Rock, bluesigem Flair und einer ordentlichen Portion „PunknRoll“. Getragen wird dieser neue Abschnitt nicht nur von ÖTTE selbst am Gesang, sondern auch von Frank Bothur an der Gitarre, René Radke am Bass und Michael Hahn am Schlagzeug. Gemeinsam verleihen sie den Songs Druck, Tiefe und jene Spielfreude, die aus einem Soloprojekt wieder ein echtes Bühnenereignis machen.

Während „Rockin`Clown“ (Gimme All Your Lovin`) mit augenzwinkernder Trotzenergie, Bühnenmagie und klassischer RocknRoll Attitüde nach vorne geht, führt „Theater in Berlin“ mitten hinein in eine Stadt zwischen Rausch, Licht, Schatten und innerer Unruhe. Düster, bluesig und dennoch im Uptempo treibend, wird Berlin hier nicht nur als Ort beschreiben, sondern als große Bühne, auf der Liebe, Schmerz, Hoffnung und Verlorenheit gleichzeitig auftreten. Ein Song wie ein nächtlicher Spaziergang durch flackernde Reklamen, schmutzige Straßen und jene Momente, in denen man nicht weiß, ob man gerade ankommt oder verloren geht. Deutlich härter und bissiger zeigt sich „Seelenfresser“, der. bereits als Video veröffentlicht wurde un mit seiner schnellen Heavy-Rock Schlagseite gegen jene Menschen anrennt, die Energie ziehen, manipulieren und sich am Innersten anderer bedienen. ÖTTE findet hierfür einen rauen, zynischen Ton, der nicht auf Versöhnung aus ist, sondern auf Befreiung. Wo andere schweigen, zieht dieser Song die Grenze. Den leidenschaftlichen Gegenpol bildet „Kalter Morgen“. Die pianogetragene Blues-Rock Ballade öffnet einen Raum der Erinnerung, in dem Kälte, Asche, Verlust und die Frage nach dem, was bleibt, im Mittelpunkt stehen. Hier wird ÖTTE stiller, aber nicht weniger intensiv. Gerade diese Verbindung aus rauer Rockseele und verletzlicher Tiefe gehört seit jeher zu seinen großen Stärken.
Das kommende Album „Rockin`Clown“ erscheint im dritten Quartal 2026 über NRT Records und wird digital, auf CD sowie als limitiertes „180 Gramm Vinyl“ erhältlich sein. Gleichzeitig wird der komplette Backkatalog von ÖTTE neu digital veröffentlicht. Damit wird sein musikalischer Weg neu geordnet, der bereits 1982 mit dem Kauf des ersten Basses begann und über verschiedene Bands, Projekte, Alben, Bühnen und Lebensphasen bis in die Gegenwart reicht.

„Prolog“ wirkt dabei wie der erste Blick hinter den Bühnenvorhang: vier Songs, vier Stimmungen und ein klarer Hinweis darauf, dass „Rockin`Clown“ kein gewöhnliches Albumkapitel werden dürfte, sondern eine konsequente Fortsetzung all jener Themen, die ÖTTE seit Jahrzehnten begleiten.
ÖTTE beginnt seine Laufbahn Anfang der 1980er Jahre. Nach ersten Erfahrungen in Schul- und Jugendbands übernimmt er später erstmals den Gesang und arbeitet früh an eigenem Material. 1997 gründet er die „ÖTTEBAND“, mit der schnell größere Erfolge folgen. Zur Fußball-WM 1998 geht es für mehrere Wochen nach Frankreich, später stehen Auftritte bei großen Veranstaltungen, im Fernsehen und vor zehntausenden Menschen auf dem Programm. Auch Support- und gemeinsame Bühnenstationen mit bekannten Acts wie NENA, BAP, Münchener Freiheit, Massendefekt, Knorkator oder Extrabreit gehören zur Geschichte. Mit Alben wie „Rückkehr der geilen Engel“, „Saitenwechsel“ und „Grünes Licht“ entwickelt sich die „ÖTTEBAND“ vom verrockten Coverphänomen immer stärker zu einer eigenständigen Rockformation. Nach der ersten Auflösung folgen neue Projekte, ruhigere Phasen und schließlich die Solokarriere unter dem Namen ÖTTE. Mit Werken wie „Bonjour Tristesse“, „In stillen Momenten“, „Gare du Noise“ und dem Konzeptalbum „Mayday“ beweist der Neusser Musiker immer wieder, dass seine Songs mehr sind als reine Unterhaltung.
Besonders „Mayday“ wird zu einem wichtigen Meilenstein. Das Album wird beim „Deutschen Rock & Pop Preis“ ausgezeichnet und zeigt ÖTTE von einer nachdenklichen, konzeptionellen und musikalisch vielschichtigen Seite. Auch seine Reise nach New York, aus der später das limitierte Buchprojekt „ÖTTE – New York Diary“ hervorgeht, unterstreicht diese künstlerische Rastlosigkeit zwischen Musik, Erinnerung, Dokumentation und persönlicher Standortbestimmung.
2024 kehrt die „ÖTTEBAND“ noch einmal zurück. Neue Singles erscheinen, ein ausverkauftes Comeback-Konzert folgt, ebenso das Album „Der Phönix aus der Asche“. Doch interne Konflikte und organisatorische Schwierigkeiten führen schließlich zum endgültigen Abschied. Nach dem fünften Album endet das Kapitel der einstigen Neusser Kultband.

Stillstand war für ÖTTE jedoch nie eine Option. Anfang 2025 beginnt eine neue kreative Phase, aus der nun „Prolog“ und das kommende Album „Rockin`Clown“ hervorgehen. Nach dem Solo-Neustart in Meerbusch und dem Auftritt beim Open Air Worpswede geht es bereits weiter auf die nächsten Bühnen.
Wer mehr über ÖTTE erfahren möchte, sollte folgende Links besuchen:
ÖTTE – die offizielle Webseite – https://oette.jimdoweb.com
ÖTTE bei Instagram: – https://www.instagram.com/chrisoette/
ÖTTE bei den Musikdiensten – https://fanlink.tv/OTT3


