Vor wenigen Tagen machten Audrey Horne im Rahmen ihrer aktuellen „Achilles Tour 2026“ im Münchener Backstage Station. Als Support Act waren Motorowl mit dabei. (dazu Bericht X-Act vom 26.10.2026).
Gleich nach Beginn des Einlasses betrat ich die noch spärlich gefüllte Halle. Über den Motorowl Gig könnt Ihr in einem eigenen Bericht lesen. Nach einer kurzen Umbaupause (in der Zwischenzeit hatte sich die Halle des Backstage ordentlich gefüllt) ertönte „The boys are back in Town“ und die Jungs von Audrey Horne kamen vom Backstage Bereich. Gleichzeitig mit der Signation der Muppets Show betraten sie dann die Bühne.

Was dann folgte war eine absolut coole und mitreißende Show. Mit „Achilles“ und „In the Eye of the Storm“ präsentierten sie gleich zwei Songs aus dem neuen Album, mit großer Spielfreude und totaler Fannähe. Als Schlagzeuger Kjetil Greve kurzfristig technische Probleme mit seinem Musikinstrument hat, springt Sänger Torkjell „Toschie“ Rød in die Bresche. Er macht ein wenig Werbung für die Audrey Horne Artikel am Merchandise Stand und stellt fest, dass einige Fans lieber Steve Harris, Bad Religion oder Motörhead reich machen. Aber auch die Fans mit den älteren Tour-Shirts sollten sich neu eindecken. Das nenne ich Verkaufstalent. Aber auch am Mikrofon macht „Toschie“ eine gute Figur.

Nach „This is war“ vom 2018er Album „Blackout“ beweisen sie mit „Pretty Little Sunshine“ vom Album „Youngblood“ erneut ihre Fannähe. Torkjell Rød und Gitarrist Arve Isdal springen ins Publikum und spielen den Großteil des Songs mitten unter den Fans. Anschließend spielen Audrey Horne mit „Insanity“ und „Hell is Eternity“ wieder zwei neue Songs, die vom Publikum begeistert aufgenommen werden.

Mit Hits wie „Holy Roller“, „Devil`s Bell“ oder „Youngblood“ heizen sie die Stimmung im Saal weiter an, bevor Basser Espen Lien für „God Damn Beautiful“ den Posten des Leadsängers übernimmt. „Blaze of Ashes“ beschließt den regulären Teil des Sets. Das Publikum fordert allerdings lautstark nach Zugaben und Audrey Horne lassen sich nicht lange bitten.
Bei „Sail away“ unternimmt Sänger Torkjell „Toschie“ Rød noch einmal einen Ausflug ins Publikum, ehe die Band gemeinsam mit den Fans und mit „Redemption Blues“ und „Waiting for the Night“ noch einmal so richtig abfeiert.

Fazit: Nach mehr als zwanzig Jahren beweisen Audrey Horne immer noch, dass sie eine absolut geile Liveband sind und wie guter Wein, mit den Jahren immer noch besser werden. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour.

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