So war der erste Alpine Rock Riot

(Triddana live - Alpine Rock Riot)

Der Verein Kulurraum Haiming Ötztal veranstaltete am 19. Juni das erste Alpine Rock Riot mit Groove Therapy, Defender und Triddana. Ein Danke an den Verein, der mit diesem Festival einen Hard & Heavy Event im Tiroler Oberland etablieren möchte.

(Groove Therapy live – Alpine Rock Riot)

Den Anfang machten Groove Therapy aus Kufstein. Mit ihren Covers von Alanis Morissette bis Metallica brachten sie bereits eine gute Stimmung in den Saal.

(Defender live – Alpine Rock Riot)

Defender boten mit einem Metaller, der die Flammen am Rand der Bühne entzündete und einem Dinosaurier einige Show-Elemente auf. Aber auch die Musik wusste durchaus zu überzeugen. Defender wussten ihren Heimvorteil zu nutzen, kommt die Band doch aus Stams. Erst nach mehreren Zugaben war dann Schluss – ein cooler Gig. Wenn Ihr die Gelegenheit bekommt, Defender live zu erleben, lasst Euch diese nicht entgehen.

(Triddana live – Alpine Rock Riot)

Nach einer kurzen Umbaupause betraten Juan José Fornés (Gesang, Gitarre), Pablo Allen (Dudelsack und Flöten), Pablo Akino (Bass) und Diego Caetano (Schlagzeug) die Bühne. Argentinier mit Kilts und Dudelsack haben die Zuschauer, die noch nicht mit der Band in Berührung gekommen sind, freilich nicht erwartet. Ihr eingängiger Melodic-Metal mit Celtic-Folk Einflüssen, eroberte allerdings die Anwesenden im Sturm und so dauerte es nicht lange, bis das Publikum mittanzte und sprang. Triddana präsentierten Songs aus ihrer gesamten Karriere inklusive Songs ihres aktuellen Albums „Breaking from the Fold“.

Fazit: Ein Danke an den Veranstalter für den abwechslungsreichen Rock Riot. Ein paar mehr Zuschauer wären dem Verein zu wünschen gewesen. Wir hoffen, dass bei der nächsten Ausgabe des Alpine Rock Riot mehr Fans der härteren Musik den Weg ins Tiroler Oberland auf sich nehmen.

Text und Fotos: Michael Stecher