Mindworn – ihre erste Single hieß „Lying to you“ – wir hoffen, nicht in unserem Interview

(Mindworn, Press Photo Credit by Artist, zur Verfügung gestellt von Mindworn)

Mit ihren Songs „Lying to you“ und „Don`t fade away“ und zuletzt mit „You cannot lose“ ließen Mindworn aus Linz aufhorchen. Wir haben für Euch die Fragen gestellt – hier sind die Antworten.

X-Act: „Könnt Ihr unseren Lesern Mindworn kurz vorstellen? Seit wann gibt es Euch? Wer steht hinter Mindworn?“

Mindworn: „Wir sind Mindworn aus Linz in Oberösterreich und bewegen uns musikalisch zwischen Hard Rock und Metal, mit Einflüssen aus dem Metalcore und Grunge. Uns ist wichtig, harte Riffs, druckvolle Rhythmen und eingängige Melodien miteinander zu verbinden. Unsere Musik soll ordentlich Energie haben, aber auch Emotionen und Inhalte transportieren. Hinter Mindworn stehen Felix Keplinger am Gesang und an der Gitarre, Florian Dietrich am Schlagzeug, Lukas Mathe am Bass und Dominik Gruber an der zweiten Gitarre. Wir wollen unsere Musik auf die Bühne bringen, Songs veröffentlichen und uns Schritt für Schritt eine eigene Hörerschaft aufbauen. Unser erster Auftritt war für uns ein richtig guter Start und hat uns zusätzlich motiviert, unseren Weg konsequent weiterzugehen.“

X-Act: „Wie seid Ihr auf den Namen Mindworn gekommen? Was bedeutet der Bandname für Euch?“

Mindworn: „Mindworn ist ein Name, der für uns gut zu unserer Musik und den Themen passt, mit denen wir uns beschäftigen. Wir verbinden damit Gedanken, innere Konflikte und die Spuren, die bestimmte Erfahrungen im Leben hinterlassen. Es geht um Situationen, die einen beschäftigen, an die eigenen Grenzen bringen oder einen zum Nachdenken zwingen. Uns gefällt, dass der Name nicht sofort alles vorgibt, sondern Raum für eigene Interpretationen lässt. Genau das wollen wir auch mit unserer Musik erreichen: Jeder soll die Möglichkeit haben, seine eigenen Erfahrungen und Gefühle in unseren Songs wiederzufinden.“

(Mindworn – Press Photo, Credit by Artist, zur Verfügung gestellt von Mindworn)

X-Act: „Ihr arbeitet gerade an Eurem Debütalbum. Wie weit seid Ihr da? Bis wann kann man mit einer Veröffentlichung rechnen?“

Mindworn: „Unser Debütalbum ist bereits produziert und wird gerade noch gemastert. Wir haben viel Arbeit und Zeit in die Songs gesteckt und sind natürlich stolz darauf, dass wir dieses Projekt jetzt auf die Zielgerade gebracht haben. Mit unseren bisherigen Singles haben wir bereits einen ersten Einblick in die musikalische Richtung des Albums gegeben. Mit der Albumveröffentlichung beginnt für uns ein neues Kapitel, auf das wir uns schon sehr freuen. Jetzt wollen wir die Songs unter die Leute bringen und das Album natürlich auch live präsentieren.“

X-Act: „Geben die beiden ersten Singles eine musikalische Richtung vor? Könnt Ihr unseren Lesern noch ein, zwei weitere Songs kurz vorstellen?“

Mindworn: „Ja, auf jeden Fall. Unsere bisherigen Singles geben schon einen guten Eindruck davon, was die Leute auf dem Album erwartet. Wir wollen harte Gitarren, einen druckvollen Sound und melodische Elemente miteinander verbinden. Dabei soll es nicht nur um Härte gehen, sondern auch um Atmosphäre und Emotionen. Songs wie „Lying To You“ und „Don’t Fade Away“ zeigen unterschiedliche Facetten unserer Musik. Wir möchten uns nicht auf ein einziges Schema festlegen, sondern jedem Song seinen eigenen Charakter geben. Insgesamt soll das Album abwechslungsreich sein und trotzdem einen klaren roten Faden haben. Wir wollen, dass man nach dem Hören merkt, dass die Songs zusammengehören und Mindworn als Band widerspiegeln.“

X-Act: „Wie entstehen bei Euch die Songs? Schreibt Ihr die Songs gemeinsam, oder ist einer für die Texte verantwortlich?“

Mindworn: „Das Songwriting liegt hauptsächlich bei Felix Keplinger und Florian Dietrich, die die grundlegenden Ideen für unsere Songs entwickeln. Die unterschiedlichen musikalischen Einflüsse und Ideen der restlichen Bandmitglieder fließen anschließend ebenfalls mit ein. Im Proberaum wird gemeinsam ausprobiert, verändert und an den Arrangements gearbeitet, bis der Song für alle passt. Dadurch entwickelt sich aus den ursprünglichen Ideen nach und nach das, was man später als Mindworn hört. Uns ist wichtig, dass jeder seine eigenen Einflüsse einbringen kann und am Ende ein Song entsteht, hinter dem wir als Band gemeinsam stehen.“

X-Act: „In den letzten Jahren hat Vinyl wieder an Beliebtheit gewonnen. Plant Ihr Euer Album auch auf Platte zu veröffentlichen?“

Mindworn: „Eine Veröffentlichung auf Vinyl finden wir grundsätzlich sehr reizvoll. Gerade bei einem Debütalbum ist es etwas Besonderes, die eigene Musik nicht nur digital, sondern auch als physisches Produkt in den Händen halten zu können. Wie die endgültige physische Veröffentlichung aussehen wird, ist noch offen. Vinyl ist für uns jedenfalls eine interessante Möglichkeit, die wir gerne verfolgen würden.“

X-Act: „Gibt es schon Pläne, die Songs den Fans auch live zu präsentieren? Können wir mit einer Tour von Mindworn rechnen?“

Mindworn: „Live zu spielen ist für uns ein wichtiger Teil von Mindworn. Wir wollen unsere Songs auf die Bühne bringen, neue Leute erreichen und vor allem in Oberösterreich und darüber hinaus mehr Konzerte spielen. Eine eigene Tour ist natürlich ein Ziel für uns. Konkrete Tourdaten können wir aktuell noch nicht nennen, aber wir wollen unseren Radius Schritt für Schritt erweitern und möglichst viel live spielen.“

X-Act: „Das Cover der Single „Lying To You“ ist überaus gelungen. Seid Ihr selbst für die grafische Umsetzung Eurer Musik verantwortlich?“

Mindworn: „Grundsätzlich suchen wir zuerst nach einer passenden Grundidee. Diese visualisieren wir mit Skizzen und verschiedenen Programmen, um eine konkrete Vorstellung davon zu bekommen, in welche Richtung das Artwork gehen soll. Anschließend geben wir die Idee an einen Artist unserer Wahl weiter, von dem wir glauben, dass er für genau diesen Job geeignet ist und den Stil umsetzen kann, den wir uns vorstellen. Uns ist wichtig, dass das Ergebnis zu unserer Musik und zur jeweiligen Veröffentlichung passt.“

X-Act: „Vielen Dank für Eure Zeit. Wir wünschen Euch viel Erfolg mit Eurem Debütalbum und hoffen, dass wir Euch demnächst on the road treffen werden.“

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