SKÁLD veröffentlichen im September ihr neues Album

(SKÁLD, Photo Credit: Romy Lena, zur Verfügung gestellt von Napalm Records)

Die französischen Ritualisten SKÁLD heben den Schleier und erlauben uns einen weiteren Blick auf unser uraltes Schicksal. „Himinbjǫrg“, die zweite Single vom kommenden Album Ørlǫg (erscheint am 25. September 2026 über Napalm Records), greift bis an den Rand von Asgard, dem Reich der Götter. Im gleichnamigen Schloss im Himmel wacht Heimdall über die Regenbogenbrücke Bifröst und hält Ausschau nach Eindringlingen. SKÁLD verleihen dem Wächter von Asgard eine kräftige Stimme und machen den Song so zu einem ebenso eindringlichen wie beruhigenden Lotsen durch unser oft vernebeltes Schicksal. Der von Trommeln angetriebene Track erweitert die Einladung der Folk-Band, sich auf alte Zeiten einzulassen und mit wiedererweckten Geistern zu tanzen.

Willkommen in einer vergangenen, doch nicht vergessenen Zeit: SKÁLD hauchen mit Ørlǫg alten Geistern neues Leben ein. Das am 25. September 2026 erscheinende Album ist nicht nur das erste Werk der Band über Napalm Records, es ist auch ein Ausdruck des Schicksals. Wie die Nornen die Zukunft weben, ist das Album ein faszinierendes Tor in unsere unberührten Ursprünge und die Konsequenzen unserer Entscheidungen. Mit zehn neuen Songs als Trittsteinen ist Ørlǫg eine Einladung, zuzuhören, zu verweilen, zu reflektieren – und etwas vormals Unerkanntes in uns selbst zu finden. SKÁLD machen nicht einfach nur Musik, sie erwecken alte Weisen.
 
Längst Vorreiter des Neofolk-Genres präsentieren SKÁLD mit ihrem neuesten Album ein beeindruckendes Kunstwerk. Respektvoller Umgang mit den Quellen erhält alte Geister und formt die bezaubernde Welt von Ørlǫg. Die Sprache mag ungewohnt klingen, doch die Musik berührt die Seele.

(SKÁLD, Album Cover, zur Verfügung gestellt von Napalm Records)

Der atmosphärische Weg dahin, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen, beginnt im Traumreich von „Draumakona“, einem ausdrucksstarken Blick auf die weibliche Seite schamanischer Weissagung. Die französische Band konstruiert ihre nordischen Folk-Melodien hier besonders eingängig und vertont durch den Wechselgesang zwischen weiblichem Lead und vielschichtigen Stimmarrangements das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gemeinschaft. Inspiriert von skaldischer Poesie nutzen SKÁLD zu dieser Zeit passenden Instrumente: Ørlǫg nimmt durch nordische Streicher, verschiedene Arten von Harfen und Lauten, Hörner, Kantelen, Flöten und weitere Instrumente sowie drei Hauptstimmen Gestalt an. „Myrkviðr“ greift die überzeugende Energie des Eröffnungsstücks auf, rückt jedoch männlichem Gesang in den Vordergrund. „Ratatoskr“trägt die Botschaft intoniert von klappernden Geräuschen und Kehlkopfgesang fort, die in eindringliche Wiederholung des Namens des titelgebenden Eichhörnchens auslaufen. Für „Dǫkksalir“ lockern SKÁLD ihre Melodien und gestalten den sanften Song beinahe so bezirzend wie ein Schlaflied – und damit passend zum Konzept der ebenso reizenden wie schrecklichen Sirenen, die in der Dunkelheit lauern. „Útgarðr“ kontrastiert die verschiedenen Stimmen, indem die Passagen überlappend und mit wechselndem Fokus gesungen werden, bis hin zum Gänsehaut-Höhepunkt – auf den sofort das gegensätzliche „Ek skald rida“ folgt, das trotz ähnlicher Technik ruhigste Lied des Albums. „Himinbjǫrg“ greift nach dem Rand von Asgard, wo Heimdall die Regenbogenbrücke Bifröst bewacht.SKÁLD schenken ihm eine durchsetzungsstarke Stimme, sodass das Stück als nachdrücklicher, doch auch ermutigender Lotse in Richtung des manchmal vernebelten Schicksals führt. „Heiemo og Nykkjen“, Interpretation einer traditionellen Volksweise aus dem heutigen Norwegen, schlägt sowohl in der Instrumentierung als auch in der Gesangsdarbietung einen sparsameren Weg ein, während „Veit barnit“ sich nicht nur inhaltlich auf das Wissen von Kindern beruft, sondern die üblichen Harmonien auch mit deren Stimmen ergänzt. Das düstere Finale „Eldr ok iss“, Altnordisch für „Feuer und Eis“, spielt erneut mit Kontrasten und referenziert dabei den Schöpfungsmythos, in dem das Urwesen Ymir zum Beginn der Zeiten dem Aufeinandertreffen des Feuerreichs Muspelheim mit dem eisigen Niflheim entsprang. SKÁLD bauen einen passenden Spannungsbogen mit entsprechend dunkler Atmosphäre. (Text: Napalm Records)

Ørlǫg Tracklisting:

  1. Draumakona
  2. Myrkviðr
  3. Ratatoskr
  4. Dǫkksalir
  5. Útgarðr
  6. Ek skald rida
  7. Himinbjǫrg
  8. Heiemo og Nykkjen
  9. Veit barnit
  10. Eldr ok iss

Mehr Infos sowie die Termine ihrer Herbsttournee findet Ihr unter https://skaldmusic.com

Napalm Records: https://www.napalmrecords.com