Mit der Präzision eines Skalpells und der Wucht eines Erdbebens rollten Greyback am 09.01.2026 durch das Innsbrucker Treibhaus. Kein Schnickschnack, kein Posing, nur rohe Energie, musikalische Finesse und eine Bühnenpräsenz, die zwischen Apokalypse und Erlösung pendelte. Wer da war, weiß: das war kein Konzert. Das war eine Erfahrung.
Reassurance – Ein sphärischer Auftakt, der wie eine flüsternde Warnung aus dem Nebel stieg. Moments – präzise wie ein Skalpell, ritzte die Band persönliche Wahrheiten aus kollektiven Erinnerungen. Seeds I have sown – Klanggewordene Verantwortung, leise aber unerbittlich. Ride With The Devil – Knockout – Song des Abends: brutal, ehrlich, gefährlich magnetisch – noch keine Band hat mich während des Headbangens umkippen lassen. The Narrative – Ein düsterer Spiegel für all jene, die dachten, Kontrolle sei gleich Wahrheit. Critical Mass – Release des Abends! Ein eruptiver Moment, der alles in den Schatten stellte – roh, geladen, messerscharf. Built for Need – Präziser Riffgewitter-Kommentar zum Überlebenstrieb im Kapitalismus. Inner Voice – Soundtrack für innere Kämpfe, ungeschönt und dennoch aufrecht. Bleeding Truth – Zerrissene Gitarrenlinien treffen auf aufgeschlagene Seelen. Nightmare – Kein Trost, keine Flucht – nur die bittere Schönheit des Unausweichlichen. Break the Chains – Befreiungshymne mit Sogkraft – dieser Song sprengt nicht nur Ketten, sondern auch mentale Mauern. Expect the Unexpected – Unberechenbarer Groove trifft lyrische Wucht – hier wurde das Publikum endgültig wachgerüttelt und vermutlich der Lucy_unleashed Moment …, etwas lag in der Luft, eine Vision … über 1.500 Aufrufe vom YoutTube Video von Critical Mass, Stand 21.01.2026, mein Short mit den meisten Aufrufen bisher – also Greyback, es lag nicht an mir, ich habe euren Erfolg gespürt. Prove Oneself – Schmerz und Stolz in einem Atemzug – ein Duell mit dem eigenen Schatten. Cold – Der stille Abgesang, frostklar und schneidend wie ein letzter Blick zurück.

Greyback haben an diesem Abend mehr getan, als bloß Songs zu spielen – sie haben einen Raum aufgerissen, in dem Schmerz, Kraft und Hingabe gleichberechtigt atmen durften. Und wer kurz die Kontrolle verlor, war vielleicht näher an sich selbst, als er dachte.
Greyback sind: Edi Ruetz (Bass), Michael Weißkopf (Gitarre), Lino Hochrainer (Gesang), Thomas Köchle (Drums), Peter Schmid (Gitarre).

Mehr über die Oberländer Band erfahrt Ihr unter http://www.greyback.band und im Interview, das Lucy_unleashed mit den Jungs geführt hat.
Text und Fotos: Lucy_unleashed






