(Foto: Lucy_unleashed)
Fast wie beim WGT in Leipzig – nur familiärer. Eindrücke von Lucy_unleashed
Valentinstag im pmk Innsbruck – und statt vorhersehbarem Herzchenkitsch gab’s am Valentinstag genau das, was diese Nacht wirklich gebraucht hat: dunkle Sounds, Nebel, Lichtkanten, Szenegesichter, Umarmungen und diesen besonderen pmk-Mix aus Szeneclub und Zuhausegefühl.

Schon beim Reinkommen war klar: Das hier wird kein austauschbarer Mottoabend. Rote Lichtbahnen, später grüne Laserflächen, weiße Spots wie Schnitte durch den Raum – und dazwischen diese dichte, warme Atmosphäre, die man nicht herstellen kann, wenn sie nicht echt ist.

Dazu kam eine olfaktorische Ebene, die den Abend sofort unverwechselbar gemacht hat: Patchouli-Duft all over. Warm, dunkel, vertraut. Und als liebevoller Kontrast dazu standen gelbe und rote Rosen in kleinen Väschen dekoriert. Kein aufgesetzter Valentinstagskitsch, sondern eine stille, schöne Geste, die perfekt zur Nacht passte.
Ein Welcome-Drink war inkludiert – und der hatte es in sich. Also ja: liebevoll dekoriert, aber ganz sicher nicht harmlos.

Musikalisch mischten die DJ`s – u.a. Ray Gothaer, Mario und Moni – den Laden mit sicherem Gespür für Szenegefühl, Dramaturgie und Tanzflächenenergie. Einzelne Tracks verschwimmen im Rückblick fast schon wieder im Nebel, aber genau das ist vielleicht das ehrlichste Kompliment: Es war kein Song-Abhak-Abend, sondern ein Flow, der getragen hat.

Und genau da liegt das eigentliche Herz des Abends: Es war fast wie beim Wave-Gothik-Treffen nur familiärer. Viele unheimlich liebe, authentische Menschen, eine große dunkelbunte Familie, die von der Gastgeber-pmk-Truppe u.a., das herzlichste Bardamenteam ever, Lisa & Roli und natürlich alle anderen vom Kassier bis zum Verkaufsstand http://www.BelvaBones.com mit einzigartigen Gothic-Accessoires spürbar fürsorglich durch den Abend begleitet wurde. Nicht aufdringlich, nicht geschniegelt, sondern herzlich aufmerksam, echt.

Zwischen DJ-Pult, Bar, Tanzfläche und Gesprächen entstand dieses seltene Gefühl, das man nicht planen kann: dass eine Szene nicht nur über Musik funktioniert, sondern über Menschen, die einen Raum gemeinsam tragen.
Was hängen bleibt:
- Ray Gothaer, Mario und Moni mit starkem Gespür für Stimmung und Flow
- Patchouli Duft all over als olfaktorische Signatur des Abends
- Gelbe und rote Rosen in kleinen Vasen als liebevolle Valentinstags Geste
- Welcome-Drink inkludiert – und ja, der hatte es in sich
- pmk Vibe: warm, authentisch, familiär, Szene-echt
- WGT-Feeling, aber in klein, nah und Innsbruck-herzlich
Fazit: GothThing am Valentinstag im pmk war keine bloße Party, sondern ein Abend mit Atmosphäre, Haltung und Herz. Dunkel in der Ästhetik, hell in der Begegnung – und genau deshalb so besonders. Fast wie beim WGT in Leipzig – nur familiärer.


Text und Fotos: Lucy_unleashed






